Definition und Zweck

Wir unterscheiden im Folgenden zwischen Social Media Policy und Social Media Guidelines.

Die Social Media Policy beschreibt den Rahmen, innerhalb dessen eine Einrichtung bzw. ein Verband der Diakonie in den Sozialen Netzen unterwegs ist.

Die Social Media Policy bietet Orientierung, soll Grundhaltung und Perspektiven für die Nutzung sozialer Medien definieren. Sie ist als gemeinsamer Nenner gedacht – für Verbände, Einrichtungen, Mitarbeitende und Leitung. Klienten, Bewohner, Patienten, Kunden und die weiteren Stakeholder der Diakonie sind ebenfalls im Blick, damit nachhaltige Kommunikation gelingt. Jenseits von Plattformen und Kanälen soll die Policy einen Rahmen setzen, allerdings nicht disziplinieren, nicht diktieren, sondern anregen, ohne allumfassend zu sein. Sie konkretisiert Ziele, Zielgruppen, Akteure, Chancen und Risiken.

Die Social Media Guidelines übersetzen die Social Media Policy in Handlungsempfehlungen für Mitarbeitende und Verantwortliche in der Diakonie. Die Anregungen sind als Ermutigung zu verstehen, Soziale Netzwerke zu nutzen. Sie sollen anleiten, mehr Sicherheit bieten, Routinen ermöglichen und Risiken beschreiben. Bildlich ist die Guideline als Leitplanke zu sehen. Wobei empfohlen wird, das nachstehende Regelwerk zu veröffentlichen, wenn sich Verbände und Einrichtungen zur Beachtung verpflichten fühlen. Das trägt zu Vertrauen und Transparenz bei.

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